In der Nacht vom 11. auf den 12. September 1944 wurde Darmstadt durch einen gezielten Luftangriff mit anschließendem Feuersturm fast vollständig zerstört. Leider fiel auch das damalige Verbindungshaus der Burschenschaft Rugia den Bomben zum Opfer. Nachdem die Wirren des Krieges und der ersten Nachkriegsjahre überstanden waren, rekonstituierte sich die Rugia 1949. Schon bald war klar, dass ein neues Haus gebaut oder erworben werden sollte. Dank glücklicher Fügung konnte Anfang der 50er-Jahre das Grundstück Wienerstraße 95 erworben werden. Dieses wurde zunächst von Trümmern befreit, bevor in mehreren Etappen das heutige Rugenhaus errichtet werden konnte. Der größte Bauabschnitt wurde am 23.4.1961 mit der Grundsteinlegung für den Wohntrakt eingeläutet. Die Fertigstellung wurde 1962 zusammen mit dem 60. Stiftungsfest der Burschenschaft Rugia groß gefeiert. Hausheader Das Rugenhaus hat eine Gesamtfläche von ca. 600 m². Es bietet Wohnräume für 14 Studenten, verfügt über einen großzügigen Lernraum samt kleiner Bibliothek, einen Saal für bis zu 60 Personen, einen Kinoraum, eine geräumige Küche, eine Cocktailbar und vieles mehr. Während der Sommermonate ist zudem der von einem großen Kirschbaum geprägte Innenhof ein beliebter Ort zum Lernen, Feiern, Grillen oder die Seele baumeln lassen. IMG_1437b Die Nähe zu beiden Standorten der TU Darmstadt macht die Wienerstraße zu einem idealen Baugrund für ein Studentenwohnheim. Die 14 Studentenzimmer sind zwischen 12 und 25 m² groß. Sie verfügen über Laminatboden und Telefonanschluss und werden bei Bedarf möbliert vermietet. Im gesamten Haus ist der Internetzugang über WLAN möglich. Den Studenten stehen eine gut ausgestattete Küche, eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner zur Verfügung. Außerdem liegen diverse abonnierte Zeitungen und Zeitschriften (Zeit, FAZ, Spiegel etc.) in der Küche aus. Ein geräumiger Arbeitsraum bietet ausreichend Platz, um auch zusammen mit Kommilitonen in ruhiger Atmosphäre lernen zu können. Dies wird unterstützt durch eine Fachbibliothek sowie durch moderne technische Geräte wie Farblaserdrucker, Scanner, Beamer etc. Wer genug gelernt hat, kann sich entweder im gemeinsamen Fernsehraum der kurzweiligen Unterhaltung hingeben, im Kinoraum einen Film auf einer Leinwand anschauen oder aber sein Können am hauseigenen Kickertisch unter Beweis stellen. Auch Cocktailbar und Thekenraum bieten vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Abendgestaltung. Der gemütliche Stammtisch ist ein Ort für Diskussionen, Gesellschaftsspiele und vor allem auch für Treffen mit den „Alten Herren“. In geselliger Runde findet hier ein für alle Seiten fruchtbarer Austausch zwischen den Generationen statt. Dies betrifft Einblicke in das Berufsleben und Erzählungen von „damals“ genauso wie Kontakte und hin und wieder einen Praktikumsplatz. So bildet das Rugenhaus seit über 50 Jahren einen lebendigen Treffpunkt der Generationen.

Letzte Aktualisierungen des internen Bereichs

Neu: Rugenblattarchiv

Es wurden mahr als 180 alte bis uralte Rugenblätter im Archiv entdeckt und eingescannt. Sie befinden sich jetzt auf unserer Homepage.

Screenshot 168

 

 

Neu Rugenblatt Sep. 2020

 

 

Das neue Rugenblatts Nr. 106 (Sep. 2020) kann im Mitgliederbereich kann als PDF hereuntergeladen werden.

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Diskussionsforum zum Thema "Neufassung der Grundsätze"

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