Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 13.06.2014 "Fackeln im Sturm" über das Verbot gegenüber der deutschen Burschenschaft, im Hof der Wartburg anlässlich des Burschentags in Eisenach zu feiern, hebt sich erfreulicherweise von der normalerweise undifferenzierten Berichterstattung über Burschenschafter im Besonderen und Studentenverbindung im Allgemeinen ab.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/burschenschaften-fackeln-im-sturm-1.1996919

Hier wird nicht pauschal in die Kerbe gehauen, alle Studentenverbindungen sind rechtsextrem, frauenfeindlich und alkoholkrank.
Nein, hier wird unterschieden zwischen rechtsradikalen Verbindungen und solchen, die sich jahrzehntelang bemüht haben den rechtsextremen und nationalsozialistischen Strömungen innerhalb der Deutschen Burschenschaft etwas entgegen zu setzen, schließlich aber doch scheiterten und die Konsequenzen zogen und einen neuen, liberalen Dachverband gründeten.
Ein absolut lesenswerter Artikel.

Die Burschenschaft Rugia hat schon in den 70er Jahren im so genannten "Marburger Ring", einer Fraktion innerhalb der Deutschen Burschenschaft, vehement gegen die Rechtslastigkeit diese Dachverbands gekämpft – leider Vergeblich. Als Konsequenz blieb nur der Austritt und die Suche nach einer neuen liberalen Organisation – siehe hierzu auch "Geschichte der Burschenschaft Rugia"

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